World Snow Festival

18. - 24. Januar 2027

Das World Snow Festival in Grindelwald ist ein Fest der Eiskalten Kunst, bei der internationale Künstler auf der ganzen Welt Figuren und Skulpturen aus 3.5 Meter hohen Schneeblöcken entwerfen. Das Festival findet vom 18. - 24. Januar 2027 statt. Das Motto bei der 42. Ausgabe lautet "Tierwelten".

Während 5 Tagen arbeiten die Teams jeweils von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr an ihren Skulpturen. Dabei kann man den Künstlern bei ihrer Arbeit über die Schultern schauen bis die Skulpturen fertig ist. Im Skigebiet Männlichen arbeiten ebenfalls täglich Teams von 9.00 bis 16.00 Uhr, um die eindrücklichen Formen aus Schnee zu bilden. Die fertigen Kunstwerke können ab Freitag, 22. Januar ab 12:00 Uhr bestaunt werden. Vom Freitag bis und mit Sonntag, 24. Januar werden die Skulpturen am Abend farbig beleuchtet. Je nach Witterung können die Schneeskulpturen noch bis in den Februar bewundert werden.

Das World Snow Festival hat sich zu einer der faszinierendsten und beliebtesten Winterveranstaltungen im Eigerdorf Grindelwald entwickelt und ist heute aus dem Saisonprogramm kaum mehr wegzudenken. Jeweils im Januar lädt Grindelwald zum internationalen Schneefestival auf dem Eiger+ Nordwandplatz und Bärplatz ein.

Was im Jahre 1983 mit einem von japanischen Künstlern aus Schnee gehauenen Riesen-Heidi seinen Auftakt nahm, hat sich seither zu einem kulturellen Anlass entwickelt, den man im Eigerdorf nicht mehr verpassen möchte.

Die jeweiligen Teams werden die gewaltigen Schneeskulpturen gegenseitig nach folgenden Punkten bewerten: Aktualität, Originalität und Skill. Auch die Zuschauer dürfen für ihre Lieblingsskulptur abstimmen.

Datum 18. - 24. Januar 2027
Veranstaltungsort Die Arbeiten finden in Grindelwald auf dem Bärplatz & Eiger + Nordwandplatz sowie auf
Männlichen statt.
Eintritt Kostenlos
Thema Das Motto der 42. Ausgabe ist "Tierwelten"
Beleuchtung Vom 22.01 bis zum 24.01 werden die Skulpturen am Abend farbenfroh beleuchtet.

Ausschreibung

Bewirb dich und dein Team ab dem März 2026 für das World Snow Festival 2027. Die Bewerbung sollte bis zum 31.05.2026 bei event@grindelwald.swiss eingereicht werden. Für die Bewerbung benötigen wir das ausgefüllte Registrations-Formular, eine Skizze des Kunstwerks, eine Beschreibung des Kunstwerks zum Motto, sowie eine Beschreibung vom Team.

Ranglisten

Vom 19.01 bis zum 24.01.2026 fand das 41. World Snow Festival unter dem Motto "Mythen und Legenden" in Grindelwald statt. Hier geht es zu den Ranglisten der vergangenen Jahre.

Ranglisten


Bewertung 2025
Bewertung 2022
Bewertung 2020
Bewertung 2019
Bewertung 2018
Bewertung 2017
Bewertung 2016
Bewertung 2015
Bewertung 2013
Bewertung 2012
Bewertung 2011
Bewertung 2010

* 2021 fand das World Snow Festival auf Grund der Corona-Pandemie nicht statt.
** 2014 fand das World Snow Festival auf Grund von Bauarbeiten auf dem Eventgelände nicht statt.

Skulpturen 2026

Erfahre näheres über die diesjährigen Kunstwerke und deren Hintergründe.


Skulpturen auf dem Eiger+ Nordwandplatz & Bärplatz

Team Italien
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Das Lied der Sirenen (Odyssee, Zyklus XII)

Um der verführerischen Kraft des Liedes der Sirenen nicht zu erliegen, liess sich Odysseus an den Mast des Schiffes binden, während seine Gefährten sich die Ohren mit Wachs vollstopften… Die Figur der Sirene stellt symbolisch die menschliche Versuchung dar, die von einer unverzeihlichen Neugierde nach dem Unbekannten angetrieben wird. Halten Sie inne und lauschen Sie unserem Sirenenlied!

Team Niederlande
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Ikarus

Ikarus ist der tragische Held des Mythos, dar aufgrund seines übermässigen Stolzes und Ungehorsam stirbt. Er fliegt mit Flügeln, die sein Vater Daedalus für ihn gemacht hat, zu hoch und schmilzt das Wachs, das die Federn zusammenhält. Er fällt ins Meer und ertrinkt. Sein Vater blieb gebrochen und allein zurück.

Team Frankreich
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Der Riese

Ein Riese taucht auf. Niemand weiss, wie lange er schon im Eis gefangen ist. Auf seiner Hand sitzt wie auf einem Felsen eine kleine Fee, die vorgibt, ihn zu ignorieren, aber in Wahrheit bringt sie einen Funken Leben mit sich.


Team Grossbritannien
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Der Riesenkraken

Jede Seefahrernation hat Überlieferungen und Legenden über riesige Kraken oder Seeungeheuer, die aus dem Meer auftauchen, um Schiffe und Seeleute zu verschlingen und sie in die Tiefen des Meeres zu ziehen. Hier hat eine Krake ihre Tentakel um ein kleines Boot inmitten der Wellen geschlungen.

Team Schweiz
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Die Spinne der Berge

Aus reinem Schnee wächst eine geometrisch abstrahierte Spinne heran – ein Wesen, das zwischen Faszination und leiser Bedrohung schwebt. Die Skulptur verbindet zwei Geschichten, die Grindelwald und den Kanton Bern tief prägen: Die «schwarze Spinne» aus Gotthelfs Novelle, ein kraftvolles Sinnbild dunkler Mächte, und die legendäre «weisse Spinne» in der Eigernordwand, jene Schlüsselstelle, die Bergsteiger über Jahrzehnte an die Grenzen des Möglichen führte. In dieser Schneegestalt treffen alpine Geschichte, Literatur und lokaler Mythos aufeinander und formen ein stilles Symbol für die Wucht der Berge – und für die Geschichten, die ihnen ihre besondere Bedeutung verleihen.

Team Österreich
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Ältester des Nordens

Diese aus Eis und Schnee gefertigte Skulptur stellt den mystischen Riesen dar, eine Figur, die tief in der alten nordischen Folklore verwurzelt ist.
Der Legende nach durchstreiften diese Riesen einst die hohen Berge und formten mit ihren Spuren Täler und Flüsse. Sie wurden gefürchtet und verehrt und galten als Beschützer der Natur und Hüter von Wissen und Schätzen. Man sagt, sie hätten über verlorene Reisende gewacht und sie mit mondbeschienenen Fußspuren geführt. Andere jedoch warnen vor ihnen als einer Kraft der Natur selbst – dem Sturm, der Lawine, der Stimme des Windes.


Team Deutschland
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Wolpertinger

Der Wolpertinger ist ein sagenumwobenes Fabelwesen aus Bayern. In der Volksüberlieferung erscheint er als eine skurrile Mischgestalt – meist mit dem Körper eines Hasen, dazu Flügel, Geweih und weiteren tierische Merkmalen.

Team USA
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Lion and the Lamb

Mythen haben in alten und modernen Kulturen eine tiefgreifende Bedeutung. Sie sind heilig und erklären die Ursprünge des Glaubens und der Bräuche der Menschen. Als Bildhauer finden wir das Symbol des Löwen und des Lammes zutiefst bewegend. Verwurzelt in der jüdisch-christlichen Tradition, wird prophezeit, dass es ein messianisches Zeitalter geben wird, eine Vision von Frieden, Harmonie und dem endgültigen Triumph des Guten über das Böse. Der Löwe steht für Stärke, Macht und höchste Königlichkeit. Er wird mit dem Löwen von Juda in Verbindung gebracht. Das Lamm steht für Unschuld, Opferbereitschaft, Sanftmut und Verletzlichkeit. Es wird mit Christus als dem opferbereiten Erlöser in Verbindung gebracht. Diese beiden zusammen zu formen bedeutet, einer tiefen Hoffnung Gestalt zu geben – dass in der Fülle der Zeit Gerechtigkeit und Barmherzigkeit, Macht und Sanftmut sich umarmen werden. Sie sind eine Vision von Harmonie und Frieden.

Team Schweden
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I Have a Dream

Wer kennt sie nicht - die weltweite Legende einer schwedischen Musikgruppe welche mit ihren einfachen, von Herzen kommenden Botschaften und dem speziellen Sound die Herzen vieler Menschen eroberte und dies immer wieder tut.

Für uns als Arctic Team fühlt es sich sehr natürlich, ABBA ein Monument in Schnee zu setzen - die legendären ABBA-Stiefel und den Songtitel “I Have a Dream”. Auch in schwierigen Zeiten den Glauben an das Gute im Leben, die eigenen Träume und Hoffnungen zu bewahren - davon handelt der Song, und freilich dem Mut, den Fluss zu überqueren.

Mama mia! Let's do it. Das Werk “I Have a Dream” strebt nach Formen eines Tanzes und Ausdrücken von Leichtigkeit, Verspieltheit, Transparenz wie Balance & der Eiger wird durch ‘Öffnungen' in den Stiefeln im Hintergrund zu sehen sein.


Team Spanien
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Apokalypse

Wir planen, uns mit der Legende der vier Reiter der Apokalypse zu beschäftigen (Krieg, dargestellt durch einen klassischen Krieger, aber umgeben von modernen Waffen; Hunger, dargestellt durch den Gegensatz von Überfluss und Verschwendung von Lebensmitteln; Pest, dargestellt durch einen Krieger, begleitet von Ratten; und Tod, in seiner klassischen Kleidung).

Team Schule Grindelwald
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Der Geist des Waldes

Die Eisskulptur stellt einen mystischen Waldgeist dar, der die Ruhe, Kraft und Magie des winterlichen Waldes symbolisiert. Das Werk verbindet Natur, Winter und Fantasie und lädt die Betrachterinnen und Betrachter dazu ein, in eine märchenhafte Winterwelt einzutauchen. Besonders wichtig ist uns dabei die Verbindung zwischen Mensch und Natur sowie der respektvolle Umgang mit der Umwelt.

Das Team besteht aus ukrainischen Schülerinnen und Schülern aus der Willkommensklasse der Schule Grindelwald. Die Kinder arbeiten gemeinsam unter der Leitung und pädagogischen Begleitung von Alevtyna Zhurba-Hamaiun (Lehrperson) an diesem Projekt. Ziel ist es, kreative Prozesse zu erleben, im Team zusammenzuarbeiten und erste Erfahrungen im Gestalten von Eisskulpturen zu sammeln.

 

 


Skulpturen im Skigebiet Männlichen

Team Männlichen 1 (CH)
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Fünfliber

Auf dem gigantischen «Fünfliber» wird eine männliche Figur dargestellt, die an Wilhelm Tell oder einen Alphirten erinnert. Sie steht für Stärke, Verantwortung und den Schutz der Gemeinschaft und verbindet bekannte nationale Geschichten mit alten Mythen aus dem Alpenraum. Auch die Währung selbst wird hier zum Mythos: Ihr Wert entsteht nicht durch das Material, sondern durch den gemeinsamen Glauben der Menschen daran. Wir akzeptieren diesen Wert, weil wir ihm vertrauen. So entsteht eine Verbindung zwischen Sage und Geld – beide existieren durch gemeinsame Vorstellungen und Vertrauen.

Team Männlichen 2 (FR)
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Zwischen beiden Reichen

«Am Rande des Eises und des Schicksals verkörpern die Robbe und der Orca den fragilen Tanz zwischen Leben, Macht und Verschwinden». Eine Robbe auf einem schmelzenden Eisberg,
verfolgt von einem Orca: Diese Skulptur verkörpert das zerbrechliche Gleichgewicht des Lebens in den Polarregionen. Zwischen Verletzlichkeit und Macht, Überleben und Bedrohung spiegelt sie sowohl die Schönheit als auch die Dringlichkeit einer Welt im Wandel wider.

Künstler 2026

Verschiedene Künstler-Teams aus verschiedenen Nationen nehmen jedes Jahr am World Snow Festival in Grindelwald teil. Weitere zwei Teams arbeiten im Skigebiet Männlichen. Erlebe die Teams und Ihre Arbeit hautnah.

Teams auf dem Eiger+ Nordwandplatz & Bärplatz

Italien

Pietro Germano, Alberto Boschetti, Vladimiro Tessaro, Moreno Togni

Pietro Germano, Marina Schmohl, Livio Recla, Paolo Moro

Sponsered by Hotel Steinbock

Niederlande

Henk Van Bennekum, Ron Dubois, Leo de Heus, Digna van Weele

Henk van Bennekum, Ron Dubois, Pauline Barends, Jan Matthesieus

Sponsered by Central Hotel Wolter

Frankreich

Blondeau Jean Yves, Blondeau Michel, Blondeau Yolande, Blondeau Francois

François Blondeau, Michel Blondeau, Yolande Blondeau, Jean Yves Blondeau

Sponsered by Hotel Alpina


Grossbritannien

Christine Close, Crystal Close, Kevin Roper, Catherine Lecoustre

Christine Close, Steve Roche, Lily Marsh, Amanda Randall

Sponsered by Hotel Eiger

Schweiz

Lucas Walt, Konradin Furrer, Guido Keller

Lucas Walt, Konradin Furrer, Guido Keller, Leonie Kostezer

Sponsered by Parkhotel Schoenegg

Österreich

Pietro Germano, Alberto Boschetti, Vladimiro Tessaro, Moreno Togni

Rebecca Wolf, Julia Frainge, Nicole Nussbaumer, Laura Wolf

Sponsered by Grindellodge

Deutschland

Henk Van Bennekum, Ron Dubois, Leo de Heus, Digna van Weele

Sandra Steiner, Anne Marie Denecke, Luca Römlein

Sponsered by Hotel Kirchbühl

USA

Blondeau Jean Yves, Blondeau Michel, Blondeau Yolande, Blondeau Francois

Peter Hermann, Grant Rundblade, Andrew Rundblade, Ulrike Hermann

Sponsered by Hotel Kreuz & Post

Schweden

José Luis Malca Atencio, Ilia Pavlovich Mishanin, Silvia Chirila

Karl Chilcott, Brigitte Davey, Johan Carlsson, Katrin Stettler-Luethi

Sponsered by Hotel Derby

Spanien


Valentina Marotta, Mariona Sans, Lazaro Ginarte, Emiliano Lorenzo

Sponsered by Hotel Caprice

Teams im Skigebiet Männlichen

Männlichen 1 (CH)

Florian Steiner, Matthias Vecsey, Stefan Vecsey

Florian Steiner, Matthias Vecsey, Manuel Kägi, Boris Weiss

Sponsered by Hotel Belvedere

Männlichen 2 (FR)

Simone Karthaus, Vera Dünner, Seraina Sidler, Jolanda Wenger

Lucile Coste, Stéphane Rabusseau, Benoît Mesnier, Olivier Châtelain

Sponsered by Hotel Aspen